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Alle Nachrichten, Ergebnisse und Spielberichte unseres TTV.

spielplan  der saison 2021/2022

Der Spielplan für die kommende Saison steht. Wer, wie, wann, gegen wen und wo spielt? Einfach den Button unten klicken.

 1. Sommercamp  

In diesem Jahr hatte sich der Verein vorgenommen, für die Kinder und Jugendlichen ein Sommercamp anzubieten. Dabei war sich der Vorstand im Klaren, dass durch die Ferien wohl nicht allzu viele Kinder teilnehmen können. Jedoch für die Tischtennisspieler, die teilnehmen werden, sollte es eine andere Art des Trainings werden. Immerhin 8 Kinder und Jugendliche waren im Camp.

Nachdem alle anwesenden Kinder und die Trainer den Corona-Schnelltest negativ bestanden hatten, ging es auch schon an die erste Trainingseinheit. Ein Aufwärm-Parcours sorgte schonmal für Aufheiterung und auch Anstrengung, die kaum von den Teilnehmern, unterteilt in zwei Teams, wahrgenommen wurde. Teamgeist stand hier an oberster Stelle, was im Punktspielbetrieb in entscheidenden Situationen nicht unwesentlich ist, wie die Vergangenheit zeigte. Beide Teams zeigten den Trainern in der Aufwärmphase bereits, worauf es im individuellen Training auch ankommen könnte. 
Mit Carolin Gragoll, Hans Gragoll und Ingolf Audehm standen den Teilnehmern drei Sportfreunde des Vereins als Trainer zur Seite, um individuell und speziell auf Stärken und ausbaufähige Fertigkeiten eingehen zu können. Carolin übernahm mit Marc-Leon Voß, Alexander Sturm und Charlie Petzold (ab Samstag) drei Spieler, die bereits über Spielerfahrungen und auch guter Technik verfügten. 

Und wer dann glaubte, dass das Thema Tischtennis für diesen Tag „gegessen“ war, der sollte sich getäuscht haben. Lockere „eigene spielerische“ Trainingseinheiten rundeten dann den Tag ab.

Am 2. Tag sollte dann für die Teilnehmer ein besonderer werden. Sportfreunde des Vereins unterstützten nämlich das Training, sodass fast eine 1:1-Betreung erfolgte.
Mit Volker Herbach, hochrangiger Verbandsligaspieler, Alexander und Christian Guth, zwei sehr erfahrene Verbands- bzw. Kreisligaspieler, gestalteten sich die Trainingseinheiten wieder sehr individuell, um die Stärken noch effizienter einsetzen zu können und Technikfehler möglichst schnell beseitigen zu können. Für die Teilnehmer war es eine wunderbare Erfahrung, von den „Erwachsenen“ trainiert worden zu sein. Danke an Volker, Alex und Christian.

Das Sommer-Camp wollten wir auch dafür nutzen, um Trainingseinheiten durchzuführen, die im „normalen Training“ kaum machbar sind, denn mit zwei Trainern ca. 20 Kinder/Jugendliche qualitativ anzuleiten, ist schon eine Herausforderung, um das Trainingsgeschehen im Blick zu beahalten.
Und so konnten gerade die Schüler, die in der nächsten Saison in den Punktspielbetrieb neu einsteigen werden, mit solchen Möglichkeiten wie am Roboter oder mit dem Eimertraining vorbereitet werden.  

Hugo, Mira und Jasper beim Individualtraining, das ihnen besonders Spaß gemacht hatte. 

Am Samstag wurde der Trainingstag mit Grillen abgerundet. Vereinsmitglied Stippi und die Eltern von Charlie stellten sich als „Grillmeister“ zur Verfügung und bereiteten somit den Kindern weiterhin diese Ferienlageratmosphäre, die von allen sehr genossen wurde.

Zwischendurch waren wir alle sogar bei unserem Vereinsmitglied Anja Oberzauchner zur Hochzeit und zeigten mit Tischtennisschläger und Ball „Flagge“, worüber sich Anja und und ihr nun angetrauter Ehemann Simon sehr freuten.

Das Sommer-Camp schloss dann am Sonntag mit einem kleinen Turnier ab. In drei Leistungsgruppen wollten nun Carolin, Hans und Ingolf schauen, wie das Training Fortschritte gebracht hat und ob unter „Wettkampfbedingungen“ diese Dinge auch umgesetzt werden können. Mit Mira und Amelie standen sich die beiden Mädchen im Match und Rematch gegenüber, hier kam es zu einem 1:1 nach Spielen. Aber viel wichtiger und gut anzuschauen war, dass bei beiden Spielerinnen ein Zuwachs im Umgang mit dem Schläger deutlich sichtbar war.
Die Gruppe um Theo, Hugo und Jasper sollte nun zeigen, wie sie in die neue Saison starten werden. Auf- und Rückschlag standen hier im besonderen Fokus. Jasper konnte hier zeigen, dass sich das Roboter-, Aufschlag-/Rückschlagtraining gelohnt hat, denn er konnte seine Spiele alle gewinnen.
In der „erfahrenen Gruppe“ sollten dann Charlie, Alex und Marc-Leon zeigen, was sie von Caro mit auf den Weg bekommen haben. Hier ging es insbesondere darum, bestimmte Schläge unter bestimmten Bedingungen anzubringen. Und was die drei Draufgänger dann zeigten, versetzte die Trainer dann doch ins Staunen. Ballwechsel auf höchstem Niveau und mit einer Schnelligkeit, das lässt für die neue Saison hoffen. So konnte diesmal Alexander den 5. Satz gegen Marc-Leon knapp für sich gestalten und gibt somit berechtigt Hoffnung auf die neue Saison. Charlie, Marc-Leon und Alexander haben durch ihre Spielweise gezeigt, dass intensives Training sich lohnt, auch wenn abends die Beine nach dem Training mit Caro doch ganz schön „gebrannt“ hatten.  

Fazit: Das Trainingscamp war ein voller Erfolg. Die Anzahl der Spieler und die der Trainer passte für das gewollte individuelle Training. Dank an Carolin und Hans, die alle drei Tage das Training mit den Kindern mit gestaltet hatten. Und der schönste und wichtigste Dank waren die leuchtenden Augen der Kinder und der geäußerte Wunsch auf ein nächstes Sommer-Camp im Jahr 2023. 

Landesbereichsranglisten

Am vergangenen Wochenende, fanden in Werneuchen die Landesbereichsranglisten statt.

In der AK Jungen 11 sicherte sich Nael Seed ungeschlagen den 1. Platz. mit 9:0 Spielen und 27:4 Sätzen spielte er stark auf.

in der AK Jungen 13 trat Nael Seed mit Charly Petzold an. Charly holte sich den super 6. Platz mit 4:5 Spielen und 16:19 Sätzen. Und da doppelt bekanntlich besser hält, holte sich Nael auch in dieser AK den Sieg. Mit 9:0 Spielen und 27:4 Sätzen überrollte er auch hier das Feld.

Glückwunsch an unsere TT-Fighter Nael & Charlie! Wir sind stolz auf euch! Danke auch an "Skippi" Priepke für die Betreuung und guten Coaching-Skillz.

Bereichsranglistenturnier am 11. und 12. Juni 2022 


Der 11. Juni 2022 sollte wieder ein erfolgreicher Sporttag für den TTV Fürstenberg/Havel e.V. werden, denn unser Nael Salomon Seed nahm am Ranglistenturnier der AK 11 in Eberswalde teil. Nael spielte bei den 11-Jährigen wieder auf sehr hohem Niveau und ließ seinen Gegnern nicht viele Chancen. Allein die Bilanz von 5:0 Spielen spricht eine klare Sprache, die noch deutlicher zu verstehen ist, wenn die Gesamtbilanz mit 15:0 Sätzen und einem 86 Bälleplus gesehen wird. Somit hat sich Nael für die Landesrangliste der 11-Jährigen qualifiziert. Unseren Glückwunsch. 


Doch wie wird der 12.06.2022 aus sportlicher Sicht für den TTV Fürstenberg e.V. sein, denn wiederum mit Nael und auch Charlie Petzold starteten zwei Sportler beim Bereichsranglistenturnier der 13-Jährigen in Eberswalde. 

Gleich beim Betreten der beiden Fürstenberger machte in der Runde der anderen 22 Sportler der AK 13 ein Tuscheln die Runde, dass doch die “beiden Fürstenberger gefährlich seien“. Den Sieg von Nael am Vortage in der AK 11 und Charlies Sieg in der mini-Meisterschaft des Landes Brandenburg standen der Konkurrenz zumindest zwei nicht ganz unbeschriebene „Blätter“ auf der anderen Tischseite, denn genau genommen standen mit Nael in der AK als Landeseinzelmeister und Chalie als „Landesmeister der minis“ tatsächlich zwei amtierende Landesmeister vom Fürstenberger TTV in der Halle. 

Beim Aufwärmspiel an den Tischen waren bereits sehenswerte Ballwechsel zu verfolgen. Da stellte sich mir die Frage, wie nun unsere beiden Sportler gegen die offensichtlich starke Konkurrenz bestehen werden? 

Der Tag begann für beide Sportler mit jeweils drei Siegen hintereinander in der Vorrunde und das erklärte kleine Ziel war bereits erreicht. Beide Spieler boten Tischtennis mit Leidenschaft, Köpfchen, Finesse und Abgeklärtheit. Und es ist auch in Worten schwer zu fassen, was an den Tischen letztendlich für phantastische Ballwechsel gezeigt wurden. Da spreche ich nicht nur von unseren beiden Spielern, nein, die Konkurrenz war auf der Hut und sie wollten unbedingt gegen die „Fürstenberger“ gewinnen. Und so war es einzig Karl Wegner vom TTC Finow Eberswalde, der unserem Charlie eine Niederlage ins Protokoll eintragen ließ. Nael hingegen ließ seiner Konkurrenz keine Chance und überstand die Vorrunden mit einem klaren 5:0, ein deutlicher 15:1 – Satzgewinn, hier war es Toni Stanke vom TTC Finow Eberswalde, der eine makellose Bilanz zu verhindern wusste. Somit war Nael bereits zum Landesranglistenausscheid qualifiziert, Charlie hingegen als Gruppenzweiter musste um diese Qualifizierung noch kämpfen. 

Nael in der Gruppe der jeweiligen Gruppenersten musste nun noch einmal drei Spiele konzentriert spielen, um sein selbst gesetztes Ziel zu erreichen, nämlich Gruppenerster bleiben. Wie wir ihn kennen, nimmt Nael gelassen und fokussiert die Herausforderung der Konkurrenz an und spielt sein Spiel. Und wie! Sein erster Gegner Ilie Roth von Motor Hennigsdorf fing mit rasanten Ballwechseln an, Nael konterte ganz konzentriert jeden Schlag und konnte schnell am Tisch deutlich machen, wie das Spiel ausgehen wird. Stemmt sich Ilie die beiden ersten Sätze noch gegen Naels Aufschlag- und Rückschlagspiel mit ebenso herrlichen Ballwechseln, die jedoch an den Satzsiegen 1 und 2 für Nael nichts änderten. Der 3. Satz war dann eher eine recht schnelle und eindeutige Sache für Nael, das 3:0 war geschafft. Der nächste Gegner sollte nun Jassim Al Jamal vom TTC Finow Eberswalde sein. Da nun die jeweiligen Gruppenersten gegeneinander spielten, waren die Ballwechsel dann auch immer spektakulärer. Jassim trug durch seine Spielweise wesentlich dazu bei, aber unser „Mister Cool“ ließ sich davon nicht beindrucken. Seinen Gegner durch „reaktionsschnelle Antwort“ streckenweise zur Verzweiflung und den Tränen sehr nahe 

Gebracht, ließ auch hier Nael nichts anbrennen und schloss die Begegnung mit einem überzeugenden und klaren 3:0 ab. Nun stand noch Karl Wegner als Gegner bereit, Nael vom 1. Platz zu vertreiben, denn Karl wr der einzige Spiele, der Nael einen Satz abnahm und sonst auch das Spiel phasenweise gut bestimmte. Den 1. Satz gewonnen, lag Nael auf Kurs. Der 2. Satz gestaltete sich dann doch sehr ausgeglichen und mit dem besseren Schluss für Karl. Ein Coaching für Nael war offensichtlich nicht nötig, denn mit den Worten: “Ingolf, du brauchst nichts sagen, ich weiß was ich machen muss.“, ging er in den 3. Satz und konnte diesen auch in alter Manier klar gewinnen. Doch der 4. Satz hatte es dann wieder in sich. Zwei Tage auf höchstem Niveau spielerisch durchzuhalten, und das von einem noch 9-Jährigen in der AK 13, fordert dann doch streckenweise ein Tribut. Karl konnte den 4. Satz für sich gewinnen und so musste der 5. Satz die Entscheidung über den Turniersieger bringen. Das Pausencoaching sollte dann nochmal der vollen Konzentration und Motivation dienen. Ein schelmisches Grinsen und Augenzwinkern zeigte mir dann, was kommen wird. Und es kam so. Den 5. Satz machte Nael dann zu seinem „Wochenendabschluss-Highlight“ und ließ gar nichts mehr anbrennen. Souverän gewann Nael einen von beiden Spielern hochklassig gespielten 5. Satz und setzte mit jedem Schlag seinen festen Willen, die Halle als Turniersieger verlassen zu wollen, am grünen Tisch um. Geschafft. Turniersieger! Glückwunsch. 


Aber wir hatten ja mit Charlie ein zweites „Eisen im Feuer“. 


Obwohl Gruppenzweiter, musste Charlie noch um seine Qualifizierung zum Landesranglistenturnier am 25.06.2022 in Werneuchen kämpfen. Dies war eine sehr schwere Aufgabe, denn immerhin spielten nun alle Gruppenzweiten und -dritten gegeneinander. Die Anspannung bei Charlie war dementsprechend groß. Seine erste Herausforderung sollte Hannes Kern vom TTC Finow Eberswalde sein. Nachdem Charlie den ersten Satz souverän gewinnen konnte, standen mindestens noch zwei Sätze als Aufgabe, denn mit Johannes Gohlke als Coach von Hannes stand ein erfahrener Coach dem Gegner zur Seite. Das erste Pausencoaching sollte Charlie kleine taktische Hinweise geben, die er gut erspielen und dann auch erfolgreich umsetzen konnte, das 2:0 war geschafft. Sein Gegner kam teilweise gefährlich nah ran und Kanten- und Netzbälle waren an dem Tag Charlies großes Ärgernis. Aber warum sollte man eine erfolgreiche Strategie und Taktik ändern? Nein, genau mit diesem Coaching ging Charlie mit dem notwendigen Selbstvertrauen in den 3. Satz und konnte das Spiel mit 3:0 gewinnen. Ester Schritt war getan. 

Nun kam mit Lennart Dolgner von der BSG Pneumant Fürstenwalde ein Gegner, den Charlie schon besiegen konnte. Aber wie heißt es so schön? Neuer Tag, neues Glück. Und Lennart nahm sein Glück in beide Hände und brachte Charlie in den ersten beiden Sätzen zur Verzweiflung und einem frühen „Time out“. Mit sich und der ganzen Tischtenniswelt hadernd, sollte gar nichts mehr gehen. Aber das konnte und wollte ich so nicht stehen lassen. Den zweiten Satz noch immer leicht frustiert zu Ende gespielt, folgte dann im Pausencoaching eine „mentale Stärkung“ mit taktischer Aufgabenstellung und siehe da, auf einmal haderte Lennart mit sich und konnte nicht verstehen, dass Charlie nun das Spiel machte, Satz für Charlie. Erhobenen Hauptes und mit frischem Mut dann zum 4. Satz an den Tisch getreten, zeigte Charlie dann, dann er nicht aufgeben will. Auch hier taktisch klug, sehr beweglich und offensiv eingestellt, holte er das 2:2. Nun musste der 5. Satz entscheiden, wer diesmal als Sieger vom Tisch gehen wird. Es ging auch in diesem Spiel hochklassig zu und es lief bis zum 8:5 für Charlie wie nach Plan. Doch ein Kantenball von Lennart nach spektakulärem Ballwechsel, der „eigentlich“ bereits für Charlie schon entschieden war. Aber so ist Tischtennis nun mal. Und hier gewann dann leider der Selbstzweifel, Körpersprache signalisierte Resignation, ein Eingreifen mit „Time out“ war leider nicht mehr möglich. Und Lennart hatte das für sich gut nutzen können. Nach dem zwischenzeitlichen 8:8 und deutlich erkennbarer innerer Aufgabe folgten dann auch noch unglücklicherweise zwei Kanten- und Netzbälle in Folge. Das 11:8 für Lennart war dann das zu erwartende Schlussergebnis, somit diesmal Sieg für Lennart.
Nun war es vor dem letzten Spiel eine Herausforderung, unseren Charlie wieder auf den Weg zu bringen, wo wir ihn sehen möchten, nämlich auf der Siegerstraße. Die Qualifikation weit in den Sternen stehend und noch voller Selbstzweifel und Frust musste trotzdem das letzte Spiel in Angriff genommen werden. Mit dem Bewusstsein, durch eigene Leistung diesen erwünschten Sprung nach Werneuchen schaffen zu können, ging Charlie mit besseren mentalen Voraussetzungen in sein letztes und nun entscheidendes Spiel. Und mit Toni Stanke vom TTC Finow Eberswalde stand erneut ein Gegner vom Trainingszentrum auf der anderen Tischseite. Offensichtlich wieder zu sich selbst gefunden zu haben, spielte Charlie wie abgesprochen und konnte seinen ersten Satz gewinnen. Auch der zweite Satz lief wie abgesprochen und erhofft, das erklärte Ziel schien nahe. Der 3. Satz dann ließ den „alten Charlie“ wieder aufblitzen, hadern mit sich, den Kanten- und Netzbällen, ging der 3. Satz an Toni. Ein intensives Pausencoaching und nochmalige taktische Einstellung auf seinen Gegner sollte dann im 4. Satz dazu führen, dass wiederum nach wunderbaren und auch spektakulären Ballwechseln Charlie den „Sack zumachen“ konnte und sich die Qualifikation für das Landesranglistenturnier gemeinsam mit Nael hart erkämpft hat. Glückwunsch Charlie. 


Fazit: Zwei Starter – Zwei Qualifikanten vom TTVFürstenberg/Havel e.V. beim Landesranglistenturnier am 25.06.2022 in Werneuchen, wo sich die besten 24 Tischtennisspieler des Landesverbandes zum Wettkampf treffen werden. 

Viel Erfolg für Nael dann bei der AK 11 und AK 13 sowie für Charlie in der AK 13. 



Ingolf Audehm 

 Jugendwart 

1.Stadtmeisterschaft

Am 11.06.22 war es endlich soweit, unsere 1. Stadtmeisterschaft fand statt. Mit viel Liebe und Engagement wurde die Halle zur einer Wettkampfstätte aufgebaut. Mit einer Hobbygruppe von 6 Spieler und Spielerinnen sowie 3 Vereinsgruppen mit jeweils 4 Spieler und Spielerinnen konnte das Turnier starten. Nach der Eröffnung durch den Vereinsvorsitzenden David Röwer, flogen die Polybälle über die Tische. Im Hobbybereich setzte sich ein alter Bekannter klar durch. Toni Kozminski könnte alle Spiele gewinnen und musste keinen Satz an einen Gegner abgeben. Gewonnen wurde nicht nur ein schöner Pokal sonder auch ein beitragsfreies Jahr im TTV Fürstenberg. Zweiter wurde Jan-Robert Stange und setzte sich somit gegen Fabio Protz durch. 

Die einzige Teilnehmerin, Anna Trenk, konnte sich mit dem 4. Platz zufrieden geben. 



In den Gruppenspielen setzten sich Hans Wernick, Richard Schulz und Albek Schaow als Gruppen Erster durch. Thomas Wiedemeyer, David Röwer und Romano Schlüßler konnten als zweitplatzierte ihr Ticket in die KO Runde lösen. Mit Robert Trenk und Hans Gragoll wurde auch die zwei Besten drittplatzierten in die nächste Runde geschickt. Richard Schulz traf auf Romano Schlüßler und zeigte mit einem 3:0 schnell das Niveaugefälle auf. Thomas Wiedemeyer verlor gegen einen starken David Röwer knapp. Hans Wernick setze sich gegen Robert Trenk durch und auch Hans Gragoll gewann gegen Albek Schaow. Im Halbfinale spielte David Röwer gegen Hans Gragoll und Richard Schulz gegen Hans Wernick. In sehr engen Spielen mit starken Ballwechsel, setze sich Röwer und Schulz durch. Somit spielten um Platz 3 unsere beiden „Hänschen“. Mit 2:0 führte Hans Wernick sehr stark und machte Hans Gragoll keine Hoffnung auf den Sieg. Doch wie unser Bienenkönig so ist, kämpfte er sich wieder rein und gewann noch 2:3. Ähnlich spannend sollte auch das Finale von statten gehen. In einem 5-Satz-Krimi schlug Schulz Röwer und holte sich verdient den 1. Platz. 



In den Doppel wurden die Partner zugelost. Hier machte das Duo Gragoll/Trenk sich den 3. Platz klar. Im Finale standen sich Schulz/Kähler und Röwer/Bloecks gegenüber. Röwer/Bloecks, nur als bester Verlierer eine Runde weiter gekommen, spielte grandios auf. Auch der ehemalige Vorsitzende und jetzige Ehrenpräsident wusste zu gefallen. Schlussendlich setzte sich aber das Team Schulz/Kähler durch. 



Alles in Allem eine gelungene und fröhliche 1. Stadtmeisterschaft. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. 



Einzel Aktive         Doppel Platzierung           Einzel Hobby 



1. Richard Schulz    1. Schulz/Kähler        1. Toni Kozminski 

2. David Röwer        2. Röwer/Bloecks      2. Jan-Robert Stange 

3. Hans Gragoll       3. Gragoll/Trenk         3. Fabio Protz 

TTV Fürstenberg auf 

nationaler ebene

Vor einigen Wochen gelang Charlie Petzold unter seinem Trainer Hans-Jürgen Gragoll das Kunststück das Landesfinale der Minimeisterschaften des Landes Brandenburgs zu gewinnen und sich somit als bester ‚Mini’ Brandenburgs zu küren. Er qualifizierte sich daher für das Bundesfinale der Minimeisterschaften in Saarbrücken.

Zudem wurde Nael Seed aufgrund seiner guten spielerischen Fertigkeiten für das Sichtungsturnier des Deutschen Tischtennisbundes eingeladen und vertrat damit als einer der besten seines Jahrganges das Land Brandenburg.

Somit war der TTV Fürstenberg nach langer Zeit mal wieder auf nationaler, also deutscher Ebene unterwegs.



Nach einer langen Anreise von 13h Fahrt kam Charlie mit seiner Mutter Katja und seinem Trainer Hans-Jürgen Gragoll in Saarbrücken an. Nach freundlicher Aufnahme und Einweisung in den Turnierablauf sollte es am Samstag dann endlich losgehen. Natürlich war die Aufregung besonders bei Charlie und seiner Mutter vor Turnierbeginn sehr groß, da es das erste Turnier dieser Art und auf nationaler Ebene war. Auch Hans-Jürgen Gragoll war sehr gespannt, wie sich sein Schützling der deutschen Konkurrenz zu stellen vermag. Doch bereits in den ersten Spielen konnte Charlie zeigen, was er konnte und gewann gegen die Vertreter aus den Bundesländern Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt und der Pfalz. Nach einer kurzen Pause trat Charlie dann gegen den Vertreter aus dem Nachbarsbundesland Berlin an. Leider musste er dieses Spiel mit 1:3 und zwei davon sehr knapp verlorenen Sätzen von 10:12 und 11:13 abgeben. Auch gegen den späteren Turnierdritten aus Hamburg verlor Charlie ganz knapp mit 2:3. Damit endete für Charlie der erste Turniertag.

Am Sonntag wurden die Gruppenspiele schließlich fortgesetzt. Hierbei gewann Charlie wieder 2 seiner Spiele, musste aber auch eines wieder knapp mit 2:3 abgeben. Letztendlich erspielte sich Charlie eine Gruppenbilanz von 5:3 und wurde damit der 4. seiner Gruppe. Somit spielte er schlussendlich um die Plätze 7 und 8. 

Das letzte Spiel des Turniers konnte Charlie klar mit 3:0 für sich entscheiden und wurde somit insgesamt der 7. Beste auf Bundesebene. Dies ist für Charlie, der noch nicht einmal ein Jahr unter der Aufsicht von Hans-Jürgen Gragoll und Ingolf Audehm trainiert, ein riesen Erfolg.



Der zweite Vertreter des TTV Fürstenberg, Nael Seed, war wie zuvor bereits genannt zum Bundeseinladungsturnier nach Bad Blankenburg, in die Sportschule des Bundeslandes Thüringen, unterwegs. Dort fand für Nael eine Sichtung der 24 besten Jungen Deutschlands der Jahrgänge 2012 statt. Leider konnte aufgrund der kurzfristigen Bekanntgabe des Turniers kein Vertreter des TTV Fürstenberg Nael nach Thüringen begleiten. Daher wurde er vor Ort vom Landestrainer des Landes Brandenburgs Uwe Beyer dankenswerterweise betreut. 

Nael schlug sich nach Aussagen des Landestrainers vor Ort sehr beachtlich und konnte sein Debüt auf deutscher Ebene mit einem sehr guten 11. Platz beenden. Auch mit den Spielern, besonders aus dem vorderen Drittel, konnte Nael sehr gut mithalten und musste diese Spiele nur sehr knapp abgeben. Daher können wir von Nael, wenn er im Training unsere Tipps und die des Landestrainers befolgt, in Zukunft sehr viel erwarten und das mit gutem Training auch auf deutscher Ebene!



Schlussendlich möchten wir nocheinmal Charlie und Nael zu ihrem erfolgreichen Abschneiden auf deutscher Ebene gratulieren und möchten uns bei den Eltern und Trainern für ihr großes Arrangement in dieser Hinsicht bedanken. Wir sind sehr stolz auf unsere Nachwuchsarbeit und freuen uns auf zukünftige Ergebnisse! 

-Hans Gragoll-

Relegationsrückspiel mit Krimifaktor 100

Pünktlich zum internationalen Kindertag stand unser Reli-Rückspiel gegen die Freunde aus Velten an. Beide Mannschaften wollten unbedingt gewinnen, was man auch an der Aufstellung lesen konnte. Der Gastgeber aus Velten begann mit Müller, F. Haase, Ewald und Mayer. Wir schickten mit Audehm, Schlüßler, Kienast und Palm die fast bestmögliche Mannschaft ins Rennen. Im ersten Doppel trafen Müller/Mayer auf Schlüßler/Kienast. Schlüßler/Kienast kann man gut und gerne mit Not/Elend in diesem Doppel bezeichnen. Viele Schupffehler und überhartes ziehen finden sich spielend auf dem Ergebnis wieder. Mit 4:11, 13:11, 3:11 und 5:11 gingen die beiden übereifrigen baden. Im zweiten Doppel trafen Haase/Korsch auf Audehm/Palm. Sportsfreund Korsch machte sein letztes Spiel, bevor es ihn in die Hansestadt Hamburg zum studieren zieht. Auch von uns viel Erfolg. Auch dieses Doppel musste der TTV abgeben. Im fünften Satz gewann Velten gegen Audehm/Palm (16:14, 6:11, 9:11, 11:5 und 8:11).

Im Einzel startete Schlüßler gegen Müller und Audehm gegen Haase. Schlüßler gewann den ersten Satz souverän mit 11:7 bevor er drei Sätze souverän vergeigte. Audehm lies seine Erfahrung aufblitzen und bespielte die Noppe von Haase grandios mit 3:1. Kienast spielte in seinem ersten Einzel gegen Mayer genauso wie im Doppel. Übereifrig, mit sich hadernd und unkonzentriert gab er im 5. Satz das Spiel ab. Palm spielte gegen Ewald groß auf aber konnte leider seine stärke nicht durchbringen und verlor 1:3. Somit stand es schnell 1:5 für die Gastgeber. Im Hinspiel verlor Audehm noch gegen Müller 1:3, nun aber drehte er den Spieß um. Durch wahnsinnige Topspins gewann er mit 3:1. Ebenso wahnsinnig bespielte Schlüßler die Noppe von Haase nicht. 0:3 und völlig verdient ging er vom Tisch. 1:6 war der Zwischenstand und der Gastgeber und seine Fans waren schon mehr als optimistisch den Sieg in der Tasche zu haben. Doch Kienast spielte, wie Kienast spielt, wenn er will. Kurz und knapp sägte er Ewald mit 3:1 ab. Wie eine Initialzündung ging ein Ruck durch den TTV. Palm gewinnt mit eiskalten Nerven im 5. Satz gegen Mayer, Audehm spielt souverän 3:1 gegen Ewald und im Anschluß gewinnt Kienast sowas von stark 3:1 gegen Müller. Somit stand es 6:6. Palm konnte leider nichts gegen Haase anrichten und verlor 1:3. Nun versuchte Schlüßler wieder zur alten Stärke zu finden und zog den einen oder anderen starken Ball übers Netz. Leider wollte er vielleicht ein bisschen zu viel und konnte gegen die stark gesetzten Bälle von Mayer im 5. Satz nicht anrichten. Somit stand es 6:8. Nun Musste Palm gegen Müller ran und versuchte alles was ging. Leider musste er sich im 5. geschlagen geben. 6:9 für den Gastgeber aus Velten. Die Niederlage und den damit verbundenen Abstieg stand vor der Tür. Allerdings hielt Audehm die Tür stark zu und gewann mit einer Selbstverständlichkeit 3:1. Nun stand es 7:9 und Schlüßler musste ans Entscheidungsspiel. Geplagt von den schlechten Leistungen und Selbstzweifel, stand er nun unter Druck. Als ob er dies brauchte, drehte Schlüßler völlig auf und schoss Ewald 3:0 vom Tisch. Damit war es besiegelt, die Klasse wurde gehalten. Im letzten Spiel des Abends wurde Kienast noch kurz von Haase und seiner Noppe geärgert und setzte den 8:10 Schlusspunkt. 

Die „große Sensation der neuen Jugend“

Durch Corona mussten einige Spiele verlegt werden, aber so langsam können die Spiele wieder nachgeholt werden. Und so stand am 08.04.2022 das Spiel der Jugend gegen die Jugend-Mannschaft vom TTC Rotation Leegebruch an. Im Vorfeld erwies es sich als äußerst schwierig, eine Mannschaft aus Jugendlichen zu finden. Mit zwei geplanten Ersatzspielern aus dem Schülerbereich und einem Spieler der Jugend sollte dann die Reise nach Leegebruch starten. Aber was wäre das Leben, wenn nicht am Morgen auch der einzige Jugendliche absagen musste. Und so musste kurzfristig ein dritter Spieler gefunden werden. Mittags war dann die Mannschaft perfekt – Nael, Alex und Elias. Nael, Alex und Elias - Jugendspiel? Ja, so war die Situation. 

In Leegebruch angekommen, wurden wir auch gleich sportlich darauf hingewiesen, dass „heute die Jugend doch ein Punktspiel hätte“. Die Abwesenheit der gemeldeten Jugendmannschaft kurz dargelegt, begannen alle drei Fürstenberger mit dem Einspielen. Vor Spielbeginn standen dann drei sichtlich kleinere Spieler als der Gegner vor mir und stellten die kämpferische Frage, 

ob wir als Mannschaft denn überhaupt eine Chance gegen die Großen hätten? 
Mit den Worten:“ Ihr habt hier nichts zu verlieren, ihr könnt nur gewinnen, in jeglicher Sicht.“, gingen Nael und Alex in das Doppel. Den 1. Satz unglücklich 10:12 verloren, wurde der 2. Satz eindeutig verloren und der Gegner glaubte ein leichtes Spiel zu haben. Aber nicht mit Nael und Alex, denn die nächsten beiden Sätze gingen mit 6:11 und 4:11 an unsere „neue Jugend“. 

Den 5. Satz konnte dann das Leegebrucher Doppel mit 11:5 für sich entscheiden. Egal, der Kampfgeist war trotzdem ungebrochen. Nun mussten Alex und Nael an die Tische und beide boten ihren Gegnern die Stirn. Alex fand etwas schwer in sein Einzel, konnte im 2. Satz das Spiel gut offen halten und auch hier verlor er unglücklich den Satz. Der 3. Satz war dann eine klare Sache für seinen Gegner. 

Somit stand es 2:0 für die Leegebrucher, offensichtlich aus ihrer Sicht alles nach Plan. 

Am anderen Tisch spielte Nael und konnte den 1. Satz mit 11:7 gewinnen. Ein deutliches Achtungszeichen für die Leegebrucher. Im 2. Satz dann etwas zu forsch herangegangen, kam es zum Satzausgleich. Das Pausencoaching sollte dann aber die Wende einleiten. Fest entschlossen und die Ratschläge umsetzend, zeigte Nael in den nächsten zwei Sätzen, dass er unbedingt als Sieger vom Tisch gehen möchte. Auch Rückstände brachten ihn nicht aus der Ruhe. In der Halle wurde es immer ruhiger, alle Blicke waren nun auf das Spiel gerichtet, denn der 4. Satz war hart umkämpft und ging in die Verlängerung. Aber „Mister Cool“ wollte den Sieg, und er holte den Sieg. Was für eine Stimmung in der Mannschaft. Und so ging Alex in sein nächstes Einzel und verstand nach dem 1. Satz die Welt nicht mehr, denn die Satzpause musste er mit einem 1:11 verbringen. Verzweifelt und der Aufgabe nahe, wollte er an den Tisch zurück, jedoch nicht ohne kräftige und deutliche Ansage von mir, denn genau sein Gegner spielte „sein“ Spiel. Das hatte Alex offensichtlich verstanden, denn die nächsten drei Sätze waren so, wie ich es uns erhofft hatte. Mit 11:7; 11:4 und11:3 zeigte Alex dann sein wahres Können. 

Die Welt war wieder in Ordnung! Und es stand 2:2. 

Dann sollten die nächsten beiden Spiele für mich und die Leegebrucher zur Nervenprobe werden. 

Elias in seinem ersten Einzel konnte mit jeweils 11:9 die ersten beiden Sätze gewinnen, bevor sein Gegner dann zum 2:2-Satzausgleich kam. Im entscheidenden 5. Satz mit ein paar taktischen Hinweisen auf den Sieg eingestellt, ließ Elias auch keinen Augenblick daran zweifeln, dass er den 3. Punkt für Fürstenberg holen will und uns somit mit 3:2 in Führung brachte. 

Nael im Parallelspiel musste sich mit die Nr. 1 der Leegebrucher auseinandersetzen. Im ersten Satz noch etwas unsicher, ging es 7:11 aus. Aber unser Nael ist ein Kämpfer- „Ingolf, ich besiege ihn, glaub mir!“ war sein Pausenstatement und setzte es auch prompt in die Realität um. Großes Staunen bei der Nr. 1 aus Leegebruch. Der 3. Satz war dann wieder nervenaufreibend pur, die Verlängerung stand an. Aber wie gewohnt und offenbar völlig unbeeindruckt, zog Nael dann den 3. Satz mit 14:12 für sich an Land. Auch wenn der 4. Satz mit einer kleinen Konzentrationsschwäche begann und der Gegner mit 6:2 davon zog, erspielte Nael noch ein 6:11. Im 5. Satz war Nael dann von Beginn an voll konzentriert und die phantastischen Ballwechsel zeigten auch, auf welch hohem Niveau um den Sieg gespielt wurde. Auch im letzten Satz setzte Nael alles das um, was wir in der Pause besprochen hatten und mit 11:5 stand das Ergebnis für Nael fest. 

4:2 nach Punkten, lag da was in der Luft? Etwa eine „kleine“Sensation? 

Die nächsten Spiele sollten es zeigen. 

Elias musste in seinem nächsten Spiel gegen den „Schupfer von Leegebruch“ ran. Er konnte das Spiel bis zur Spielmitte immer gut offen gestalten, aber dann fehlte nach hinten raus noch das „feine Händchen“. Aber auch hier große Hochachtung, denn die Sätze waren knapp und Elias weiß nun, was im Training für ihn wichtig ist – Schupfen richtig lernen! 

Alex war nun gefordert, um die „kleine Sensation“ umzusetzen. Mit den aufmunternden Worten vom Trainer: „Der liegt dir genau richtig“, lief er an den Tisch und zeigte, dass es so war. Alle drei Sätze dominierend und immer in Führung liegend, setzte Alex mit seinem 3:0-Spielsieg dem gesamten Spielergebnis bereits ein doch eher unerwartetes „Unentschieden“ auf die Anzeigetafel. 

Mit Nael und Elias wurden dann die letzten beiden Spiele aufgerufen. Bleibt es bei der bereits „kleinen Sensation“ eines Unentschieden oder wird es eine doch eher große Sensation? 

Nun lag es an Nael und Elias. Die Paar-Konstellation konnte darauf hoffen lassen, dass Nael auch sein 3. Spiel gegen die Nr. 3 der Leegebrucher gewinnen sollte. In den ersten beiden Sätzen sein Spiel konsequent umsetzend, begab er sich mit 11.6 und 11:7 schnell auf die Siegerstraße. 

Im 3. Satz dann ging es lange hin und her, bis er dann nach dem 9:9-Gleichstand das Spiel mit zwei taktisch klugen Auf- und Rückschlägen beendete. 

Die „große Sensation“ war perfekt, die „Fürstenberger neue Jugend“ konnte ein 6:4 in Leegebruch erspielen, was für eine tolle Leistung!!! 

Elias hat sich dann gegen die Nr. 1 noch versucht zu wehren, aber diesmal hing die Latte etwas zu hoch. Ein wenig enttäuscht vom Spiel zurück, konnte Elias dann aber realisieren, dass gerade auch sein Punkt zum Gesamtsieg beigetragen hat. Ein Lächeln zeigte dann, dann auch bei ihm die Welt wieder in Ordnung war. 

Die Leegebrucher Spieler gratulierten Nael, Alex und Elias in ganz fairer und anerkennender Manier, was ja auch die Spiele insbesondere mit Leegebruch immer ausmachen. 



Fazit: Das Training zeigt deutliche Verbesserungen, jedoch muss das Training noch individueller auf den einzelnen Spieler ausgerichtet werden. 

Eine geschlossene Leistung der Schülermannschaft führte zu einem unerwarteten und wunderbareren Sieg in der Jugendklasse. 
 

Dank auch an den Vati von Nael, der uns gut nach Leegebruch und zurück gefahren hatte. 



Ingolf Audehm 

-Jugendwart-

4. hält den punkt zuhause

Am 11.03. war die Empor aus Oranienburg zu Gast in der Wasserstadt. Die Männer um Delow und Wojan kamen als Tabellen vierter und wollten mit einem Sieg wieder in die Heimat. Unsere 4. spielten allerdings mit Audehm, Peter, Fischer und Kähler groß auf. Nach dem die Lichtverhältnisse dem Sportsfreund Wojan nicht passten, musste erst einmal ein Standortwechsel her. Dieser brachte zum Leidwesen der Gäste nicht den gewünschten Erfolg. Die Doppel gingen unentschieden aus und die Einzel starteten ebenso gleich. Es war ein einziges hin und her beider Mannschaften. Peter nach langer Pause wusste immer noch mit seinem Anti den Gegner mürbe zu machen. Kähler spielte gut auf, auch wenn er nicht vom Glück geküsst war holte er starke zwei Zähler gegen Kuhnert und Wojan. Fischer rockte sogar den bis dato sicheren Delow ab. Audehm spielte zwischen Himmel und Hölle, holte aber ebenso 2 Spiele. somit stand es 8:9 und das letzte Spiel sollte Peter entscheiden. In typischer Peter Manier schaltete er den Gegner mit seinen Anti-Bällen aus. Ein gerechter und hart erkämpfter Punkt, der wenn die Fortuna mehr Lust gehabt hätte, auch ein Sieg hätte sein können.

Endlich wieder Tischtennis für unsere Kids

 Der Monat Februar brachte erneut Corona bedingt eine Trainings- und somit auch Punktspielpause für unsere Schüler und Jugendlichen. 

Am 01.03. sollte es dann wieder soweit sein, dass die Jugend in das Punktspielgeschehen eingreifen konnte. Die Gäste vom TSV Zehdenick waren sehr verwundert, da ihnen keiner der angetreten Spieler vom Gesicht geschweige denn vom „grünen Tisch“ her bekannt vorkamen. Umso rätselhafter war der Ausgang dieses Punktspiels zu Beginn der Begegnung. 

Mit Jakob Rönnefahrt und Karl George als Debütanten sowie den beiden „Leihgaben“ der Schülermannschaft, Alex Sturm bereits punktspielerfahren und Leonard Pigetzki ebenfalls Debütant, sollte dann den Zehdenickern die Stirn geboten werden. Und wie dies geschah! Alle Spieler konnten punkten, Jakob und Alex sicherten je 2 Punkte, Karl und Leonard standen dem nicht nach und sicherten mit je 1 Punkt einen doch unerwarteten Sieg mit 6:4. 

Eine großartige und geschlossene Leistung – Glückwunsch. 



Das nächste Punktspiel der Jugend am 04.03. gegen den Tabellenersten Motor Hennigsdorf nahm dann doch den zu erwartenden Verlauf. Mit Marvin Ojeih (auch Debütant), Nele Krambehr, Karl George und Jakob Rönnefahrt stand eine neue Mannschaft am Start. Trotz großer Gegenwehr und sehr guten Ballenwechseln kam es zu einer klaren 0:10 Niederlage. Das Ergebnis gibt jedoch nicht die spielerische Qualität unserer Spieler wider. Gerade bei Marvin, Karl und Jakob zeigte sich der Trainingsfleiß und sie konnten voller Stolz und erhobenen Hauptes trotz Niederlage jeder für sich ein positives Resümee ziehen. 


Die Schüler haben eine „englische Woche“ hinter sich, denn innerhalb von 7 Tagen standen 3 Punktspiele an. In der „Stammbesetzung“ Nael Seed, Alexander Sturm, Charlie Petzold und Elias Wilenski wurden die Spiele am 04.03. gegen den Tabellenersten Motor Hennigsdorf und am 09.03. gegen die TT Freunde Bötzow bestritten. Beide Spiele konnten unsere Kids mit 8:2 für sich entscheiden. Der Tabellenerste Motor Hennigsdorf wurde somit in der Rückrunde bezwungen! Die Ballwechsel zeigten deutlich den Leistungszuwachs, den alle vier Spieler in den spannenden und auf hohem Niveau durchgeführten Spielen unter Beweis stellten. Auch wenn ein Spieler in den Rückstand geriet, aufgeben war nie eine Option, im Gegenteil. Und gerade im Spiel gegen 

TT Freunde Bötzow waren von den Spielern beider Mannschaften Ballwechsel zu sehen, die man gerne dem Niveau vom „anderen Stern“ zuordnen konnte. So konnten diese beiden Spiele durch mannschaftliche Geschlossenheit überzeugend gewonnen werden. 


Den Schluss der „englischen Woche“ sollte am 11.03. das Punktspiel gegen TTC Rotation Leegebruch bilden. Diesmal musste die „Stammmannschaft“ ohne Nael krankheitsbedingt antreten. Wie werden sich die drei Jungster schlagen? Das Doppel mit Charlie und Elias wusste zum Auftakt zu überzeugen und so motivierten sie zu den anstehenden Einzeln. Konzentriert und auf das Spiel voll fokussiert bestritt jeder sein Spiel und zeigte den anwesenden Eltern, was auch sie so im Training dazugelernt haben. Der Durchmarsch auf ein 10:0 mit nur 3 Satzverlusten zeigt, dass sich ihre Anstrengungen im Training und auch das Training mit den Erwachsenen bereits Früchte tragen und für das Training neue Ziele setzen. 

Lohn dieser Woche ist die zwischenzeitliche Übernahme der Tabellenspitze. – Glückwunsch !!! 



Derby mal anders - TTC gransee II gewinnt

Die Sportsfreunde des TTC Gransee II waren am Freitag in unserer Halle zu Gast und forderte unser III. heraus. 
Hinrunde noch in der 2. Landesklasse gespielt, traten Goldenbogen und Rheinsberg nun in der 2. Kreisklasse an. Ebenso Schulz war schon kein unerfahrener in der 2.LK. Der TTV versuchte aber alles in seiner Macht stehende um den Gegner ins straucheln zu bringen. Im Doppel holten unser Wombat Wiedemeyer und Coach Audehm leider keinen Punkt gegen das Team Goldenbogen/Rheinsberg. Unglücklich verlor man den 3. von Vier Sätzen mit 18:20. Aber was wäre eine Mannschaft wenn das andere Doppel nicht punkten würde? Genau das taten Winkelstippi Priepke und der flinke Andi. Ein 3:1 erschmetterten die beiden sich und holten den Punkt. Der Rest ist leider schnell erzählt. Wombat erkämpft sich Drei seiner Einzel und ragte heraus. Der Coach erwischte nicht seinen besten Tag und so flog das eine oder andere Mal der Schläger frustriert auf den Tisch. Jedoch holte er gegen Sunny Schuhmacher einen Punkt. Andi tat es ihm gleich und somit kamen unsere Männer auf 6 Zähler. Am Ende musste man sich nun geschlagen geben.

Punkte TTV: T.Wiedemeyer (3), I.Audehm (1), A.Fischer (1,5), A.Priepke (0,5)
Punkte TTC Gransee: S.Rheinsberg (3,5), D.Goldenbogen (3,5), M.Schulz (2), S.Schuhmacher (1)



Zwei Unentschieden gegen die Tischtennis Freunde aus Bötzow

Vergangene Woche trafen unser Erste und Zweite Mannschaft auf das jeweilige Pendant der Tischtennisfreunde aus Bötzow. 

Das Spiel der ersten ist recht schnell berichtet 6 der 7 sieben Punkte holten Volker und Röwi. Richard „Ragnar“ Schulz und Alex erwischten einen relativ gebrauchten Tag. Bemerkenswert war die Leistung der Bötzower Nummer 4. Kenneth Dommdey er spielte groß auf und konnte, wie Volker auf unserer Seite, alle Einzel für sich entscheiden. 

Punkte TTV Fürstenberg: V.Herbach (3,5), A. Guth (0), Röwer (2,5), R.Schulz (1) 

Punkte Bötzow : Koch (2), Jahn (0,5), Ewert (1,5), Dommdey (3) 



Die Zweite fuhr in Topbesetzung nach Bötzow mit Gessi, dem Starken, dem Schönen Hans und Albek konnte der Aufstiegsaspirant geärgert werden. Zum Glück konnten beide Doppel für uns entschieden werden. Gessi und Albek zeigten sich in ansprechender Form und konnten zwei Siege einfahren. Der schöne Hans sucht nach seiner langwierigen Verletzung noch etwas die Form und siegte nur gegen Zornow. Der starke Hans konnte dieses Mal keine Punkte einfahren. 



Punkte TTV Fürtsneberg II: Gragoll (0,5), Gessler (2,5), Wernick (1,5) Schaow 2,5) 

Punkte Bötzow II: Szymanski(2), Kraack(2), Jahn(2), Zornow(1) 



Auch im zweiten Pokalspiel des Abends wurde uns nichts geschenkt. Die III. Der Ofenstadt schmetterte unser Dreigestirn Palm – Blank – Bloecks nieder. 



Somit fuhren die sympathischen Männer des TTC Ofenstadt Velten mit jeweils einem 5:0 Sieg heim. 

unsere III. entführt einen punkt

Der Captain Kähler hat gerufen und somit folgten die Jünger Tommy Wiedemeyer, Stefan Kienast und Romano Schlüßler seinem Ruf. Es sollte eine Auswärtsschlacht gegen den Hohen Neuendorfer SV V. werden, die seines gleichen sucht. Was auf dem Papier und den TTR Werten klar aussah, wurde trübe und wild. Die Doppel sind schnell erzählt und somit gewannen Tommy/Kieni klar mit 3:0 gegen Sascha Gottwald/Thomas Müller und ebenso klar verloren Hacko Kähler/Romano mit 0:3 gegen Ralf Kaussow/Rainer Hartmann. Im Einzel musste Romano dann gegen Kaussow ran und wurde seinem Spruch „keine Gefangenen“ gerecht. Im ersten Satz fehlte noch die rechte Dosierung (7:11), holte er im zweiten Satz den Hammer heraus und gewann (11:8). Mit einer klaren Führung im dritten Satz vertendelte er leichtfertig diesen (12:14). Selbst Kaussow brachte nur ein „den wolltest du wohl nicht gewinnen, was?“ hervor. Angestachelt von der Aussage gab es dann nur noch Feuer. Mit 11:6 und 11:9 gewann Romano überraschend mit 3:2 und holte den ersten Punkt der Einzel. Tommy lies nichts anbrennen gegen Hartmann und gewann gegen seinen Angst, die Noppe, klar 3:0. Nun wurde Kieni und Hacko zur Platte gebeten. Wo der eine sich mehr selber im Wege stand und der andere wahnsinnige Ralleys heraufbeschworen hatte. Kieni hatte an diesem Abend das Pech gepachtet und verlor 1:3, während Hacko erst im fünften Satz sich unglücklich gegen Gottwald geschlagen geben musste. Nun durfte wieder Tommy an den Tisch. Gegen Kaussow wurde unser TT-Fighter mental an seine Grenzen gebracht. Doch mit einer konzentrierten Spielweise konnte Tommy im fünften Satz gewinnen. Romano bekam noch ein paar Tips von Tommy, die er dann mit Kühnheit umsetzte. Somit konnte auch dieser Punkt mit einem 3:1 an unseren TTV gehen. Somit stand es insgesamt 5:3. Kieni ging nun gegen Gottwald ans werk und wollte den verschenkten Punkt wiederholen. Besonnen agierte er und kam in den fünften Satz. Dann schlug die Gottwald Show wieder zu und beendete das Spiel humorlos mit 3:11. Hacko gegen Müller war ein reines Aufschlagspiel. Gefühlt alle Angaben der Gastgeber konnten in Zählbares umgemünzt werden und somit wurde ein klares 0:3 aufs Puntebrett gezaubert. Auch gegen Kaussow und Hartmann waren Kieni und Hacko machtlos. Tommy brachte die Gottwald Show ins stottern und gewann 3:1. Romano gab sich gegen Müller mit 3:1 auch keine Blöße. Nun stand es 7:7. Kaussow gewann gegen Hacko und Tommy gegen Müller jeweils 3:0. Also 8:8 insgesamt. Nun musste Romano gegen Gottwald und Kieni gegen Hartmann an den Tisch. Aus dem Schlachtruf „keine Gefangenen“ wurde ganz schnell ein „bitte lass mich leben“. Mit einem 7:11 und 4:11 fertigte Gottwald Romano schnell ab. Nun stellte Romano sein Spiel um und holte die nachfolgenden Sätze mit 11:9 und 11:4. Und wieder einmal vertendelte Romano eine gute Führung. Aus einem 4:0 wurde ein 4:5 und aus einem 4:5 wurde schnell ein 7:11. Die Gottwald Show hat zum dritten Mal an diesem Abend im fünften Satz geliefert. Nun lag es an dem erfolglosen Kieni noch ein Unentschieden zu holen. Und wie er es tat. Als hätte er alle vorherigen Spiele mit 3:0 gewonnen, zauberte er die sichersten und schönsten Bälle auf den Tisch. 11:6, 11:8 und 11:6 holte Kieni das unentschieden. Mit ein bisschen mehr Glück in den 5-Satz-Spielen hätten unsere TT Fighter den Sieg mit in die Heimat gebracht, so war es aber am Ende ein ehrlich verdienter Punkt.



Fürstenberg II gegen Motor Eberswalde II - Revanche zur Rückrunde!?

Nachdem Fürstenberg II in der Hinrunde das Spiel 5:9 abgeben musste, durfte Fürstenberg Motor Eberswalde II am 16.01. zur Rückrunde begrüßen.
Nach den Doppeln war es ausgeglichen. Gragoll und Schaow konnten die Gäste mit Templin und Ihde eben so Souverän 3:0 besiegen, wie Röwer und Wiedemeyer sich kurz und schmerzlos Nest und Puskas 0:3 geschlagen geben mussten. 
Alles wieder auf Anfang nach den Doppeln mit 1:1.
Im oberen Paarkreuz konnten sowohl Röwer als Nr. 1 die Nr. 2 aus Eberswalde mit 3:1 als auch als auch Gragoll als Fürstenberger II die Eberswalder I mit einem denkbar knappen 3:2 (mit 11:9 im 5. Satz) besiegen. Röwer konnte nach seinem 1. verlorenen Satz, Dank des Coachings von "Ragnarr" Schulz seine volle Stärke ausspielen und so den Sieg holen. 
Auch im unterem Paarkreuz erspielte Wiedemeyer gegen Puskas einen Punkt für Fürstenberg. Lediglich Schaow blieb gegen Ihde 1:3 ohne Führungsausbau. Mit dem 4:2 konnte man den nächsten Durchgang etwas sicherer angehen. 
Auch hier setzte sich Röwer gegen Templin scheinbar mühelos mit 11:5,11:5 und 11:4 durch. Gragoll war gegen Nest auch mit 3:1 erfolgreich, wobei es in den Sätzen 2 mal in die Verlängerung gehen musste.
Scheinbar etwas zu beruhigt von den Siegen des oben Paarkreuzes ließen sowohl Wiedemeyer als auch Schaow ihre beide Punkte liegen. Wobei sich gerade Schaow sich eher von sich selbst besiegen lies, was man gut an der zunehmenden Lautstärke in der Halle ablesen konnte. 
Mit dem jetzigen Zwischenstand von 6:4 blieb es also weiterhin spannend, wenn auch mit einem gutem Polster für Fürstenberg. 
Letzte Runde und beruhigt durch gerstenreiches Quellwasser kehrte die Klasse von Schaow zurück. Dies bewies er mit einem 11:3, 11:9 und 11:6 gegen Templin, die Nr. 1 aus Eberswalde. Röwer machte mit seinem 3:0 Spiel gegen Puskas den vorläufigen Sieg mit dem 8. Punkt für Fürstenberg sicher.
Nun mussten nur noch die letzten beiden Begegnungen ausgespielt werden. 
Gragoll errang den Punkt gegen Ihde mit einem knappen 3:2 mit 13:11 Punkten im 5. Satz. 
Wiedemeyer konnte gegen die Nr. Nest erst mit 2 Sätzen in Führung gehen, verlor dann aber an Gelassenheit oder bekam zu viel davon und verlor somit am Ende noch mit 2:3 Sätzen. 
Mit dem 9:5 für Fürstenberg II war der Endstand erspielt und die Revanche gegen Eberswalde geglückt. 
In der Tabelle erspielte sich Fürstenberg II somit den 3. Platz hinter Bötzow II auf Platz 2 und Prenzlau als aktueller Tabellenführer.



tolles comeback von  caro&alex

Im ersten Spiele der Rückrunde konnten wir das lang ersehnte Comeback von Caro und Alex feiern.

Ohne Volker waren wir allerdings nicht sicher wie es am Ende ausgehen wird doch mit einem 11:3 aus unserer Sicht. 

Nach den Doppeln führten wir 2:0. Unser Überflieger der Hinrunde Richi „Ragnar“ Schulz musste sich im fünften Satz der Routine von Jan Morzinek beugen und auch Caro verlor gegen den Hohen Neuendorfer Spitzenspieler unglücklich 2:3, behielt aber zuvor gegen Angstgegner Modes abgezockt die Oberhand. Die dritte Fürstenberger Niederlage kassieret Alex völlig überraschend gegen Richter. Ziemlich sauer über diese Niederlage spielte er gegen Morzinek groß auf und ließ der gegnerischen Nummer 1 mit einem 3:0 keine Chance.

Der frisch gebackene Vereinsmeister Röwi bewies mit neuem Material seine gute Form und blieb dieses Mal ohne Niederlage und konnte sogar gegen „Angstgegner Modes gewinnen“.

Ein Schöner Beginn der Rückrunde und ein gelungenes Comback von Caro und Alex !

Punkte TTV Fürstenberg: A. Guth (2,5), Röwer (3,5), C. Gragoll (2,5), R.Schulz (2,5)

Punkte HSV 90 II: Morzinek (2), Richter (1), Modes (2), Oetting (0)



Pokalniederlage x2

Am 07.01.2022 trafen sich die Veltener Mannschaften II. und III. in unseren heiligen Hallen ein.

Der Unterschied war nicht nur auf dem Papier zu sehen. Unsere III. kämpfte mit J.Gocht, S.Kähler und A.Priepke gegen die II. der Veltener. Nach langer Pause und zwei Knieoperationen war der Captain S.Kähler wieder an Board. Seine Mannen schlugen sich tapfer aber mussten so einigen Bällen hinterher schauen. Lediglich J.Gocht konnte zwei Sätze einheimsen und den Gegner etwas ärgern. A.Priepke schlug so manchen grandiosen Ball aber ein Satzsieg blieb ihm leider verwehrt. 



Auch im zweiten Pokalspiel des Abends wurde uns nichts geschenkt. Die III. Der Ofenstadt schmetterte unser Dreigestirn Palm – Blank – Bloecks nieder. 



Somit fuhren die sympathischen Männer des TTC Ofenstadt Velten mit jeweils einem 5:0 Sieg heim. 

Der TTV Fürstenberg/Havel e.V. hat wieder einen TT-Landesmeister im Einzel

Der 11.12.2021 sollte ein unvergesslicher Tag für Nael-Salomon Seed vom TTV Fürstenberg/Havel e.V. beim Turnier zur Landeseinzelmeisterschaft in Dalewitz werden. 

Wird sein Trainingsfleiß auch unter Turnierbedingungen belohnt werden? Der Verein wünschte ihm viel Erfolg und war gespannt, wie er sich gegen die starke Konkurrenz aus dem Land Brandenburg durchsetzen wird.
Unerwartet konnte Nael mit seinem Doppelpartner, den er im Turnier zugelost bekam und vorher mit ihm noch nie zusammen gespielt oder trainiert hat, einen 3. Platz auf Landesebene erkämpfen.
Das Turnier fing ja gut an. Was der Tag wohl noch so mit sich bringen wird?
Nael-Saloman Seed konnte bei den Landesmeisterschaften in Dalewitz eine kleine Sensation schaffen.
In der Vorrunde gestaltet er seine Spiele ohne Satzverlust und bei seiner Trainerin stiegen somit die Erwartungen auf die nun anstehende K.O.-Runde. Aber auch dort war er nicht zu stoppen und so spielte er sich bis ins Finale. Dort sollte er auf den favorisierten Pascal Rauer vom Frauendorfer SV des Landesbereiches Süd treffen, der wiederum erwartungsgemäß das Finale erreicht hatte. Nicht so bei Nael, da standen wohl einige Trainingszentren mit groß aufgerissenen Augen da und fragten sich, wer wohl der „kleine Mann“ aus Fürstenberg sei? Die Antwort sollte dann im Finalspiel gegeben werden.
Mit 11:5 ging sein Gegner in Führung. Den 2. Satz konnte dann aber Nael für sich mit 11:6 gewinnen.
Das war für den gegnerischen Trainer doch nun eine Herausforderung, denn der bislang unbekannte Spieler aus Fürstenberg konnte kontern, und wie. Der dritte Satz gestaltete sich wiederum zu einem Krimi und diesmal war der Frauendorfer mit 11:7 erfolgreich. Der 4. Satz sollte dann ein sehr entscheidender werden. Nach 10:6 und der wohl schon geglaubte Satzsieg für Nael vor Augen, kam sein Gegner auf 10:9 heran, der Satzverlust drohte. Die ehemalige Landesmeisterin Caroline Gragoll, die Nael bei dieser Landesmeisterschaft coachte, nahm zum richtigen Zeitpunkt das Timeout. Mental wieder auf den Satzsieg fokussiert, konnte Nael den Aufschlag seines Gegners mit einem weich gezogenen Vorhandspin zum 11:9 abwehren. Und nun musste im 5. Satz die Entscheidung über den Titel des Landeseinzelmeisters ermittelt werden. Mit der Erfahrung vieler Turniere seines Gegners stand Nael mit gerade einer Turniererfahrung vor einer riesen Herausforderung. Wird er dem Druck standhalten? Kann er seine Leistung des Tages noch einmal toppen? Kann Caroline im noch Tipps geben? Das Timeout war auch schon genutzt. Und der 5. Satz sollte es in sich haben. Die beiden Finalisten schenkten sich nichts, jeder Punkt war heiß umkämpft und das Spiel war weiterhin auf höchstem Niveau, beide hatten den unbedingten Sieg vor Augen. Die Trainer der Spieler und die Angehörigen auf der Tribüne standen ebenfalls unter großer Anspannung und fieberten mit. Die Halle blickte auf die Spielbox der beiden Finalisten, unglaubliche Ballwechsel und ein ständiger Führungswechsel ließen die Nerven bis zur Zerreißprobe anspannen. Und so reichte der eigentlich auf 11 Gewinnpunkte angelegte Satz nicht aus, die Verlängerung sollte nun den Landesmeister hervorbringen. Mit 13:11 konnte Nael den heiß umkämpften 5. und alles entscheidenden Satz zum Sieg schmettern und sich mit dem Landeseinzelmeister-Titel des Landes Brandenburg als 9-Jähriger in der Altersklasse 11 belohnen.
Der sehr ruhig spielende Nael gab lächelnd und von der Anspannung sichtbar erleichtert seiner Freude Ausdruck, auch stolz auf sich selbst zu sein.
Und so konnte die ehemalige Landesmeisterin Caroline Gragoll aus Fürstenberg den Staffelstab an
Nael-Salomon Seed weiterreichen – Tradition verpflichtet.
Die Stadt Fürstenberg und der TTV Fürstenberg haben wieder einen Landesmeister im Tischtennis.

Ganz große Klasse und herzlichen Glückwunsch. 

  

Weihnachtsturnier – Vereinsmeisterschaft der Kinder 

Fürstenberg – bekannt als die Wasserstadt mit Tradition, birgt aber auch noch andere Traditionen in sich, unter anderem auch Tischtennis. Mehr als ein halbes Jahrhundert wird im TTV Fürstenberg/Havel e.V. der kleine weiße Ball über die Netze zum Spaß und auch in sportlichen Vergleichen geschmettert, geschupft, geschnippelt und geblockt. Und diese Tradition soll und kann fortgeführt werden, denn momentan trainieren 32 Kinder und Jugendliche jeden Dienstag und Freitag für je zwei Stunden den kunstvollen Umgang von Tischtennisschläger mi dem TT-Ball.
So trafen sich dann 24 Mädchen und Jungen am 10.12.2021 um 17 Uhr voller Vorfreude und Spannung zum Weihnachtsturnier in der Mehrzweckhalle Bergstraße in Fürstenberg. Nicht nur die Kinder waren aufgeregt, auch zahlreiche Eltern nahmen die Einladung an, die Ergebnisse des Trainingsjahres ihrer Kinder in einem vereinsinternen Turnier beobachten, ja auch bestaunen zu können. 

Mit Unterstützung der Eltern und von Vereinsmitgliedern konnte dann ab 17:15 Uhr die Vereinsmeisterschaft beginnen. In spannenden und doch sehr ansehnlichen Spielen zeigten in vier Leistungsgruppen die Kinder und Jugendlichen, was für ein Leistungssprung im Trainingsjahr 2021 erreicht werden konnte. Unsere Kleinsten stellten in einem Parcours ihre Fähigkeiten unter Beweis, welche Fertigkeiten man benötigt, um den leichten weißen Ball gut kontrollieren zu können. Hier hat sich unsere Hermine Haak als die Geschickteste herausgestellt. 

Interessant sollte es doch auch in den anderen Leistungsgruppen bleiben, denn ab September 2021 war ein Zuwachs an „Tischtennisverrückten“ zu verzeichnen und im direkten Vergleich und unter Wettkampfbedingungen zu spielen ist doch anders als im Training. Um jeden Punkt haben unsere Kinder im „Nachwuchsbereich ohne Punktspielerfahrung“ gerungen, es entwickelten sich spannende Spiele mit wunderbaren Ballwechseln, diese wurden mit Leidenschaft, Spaß am Spiel und Freude den anwesenden Eltern gezeigt. In dieser Leistungsklasse konnte sich dann Johann Grunert den Vereinstitel sichern und verwies Lara Hackbarth auf den 2. Platz und Theodor Hecht freute sich riesig über seinen 3. Platz. Alle drei haben sich somit auch für den Einsatz bei Punktspielen qualifiziert.

In der Leistungsklasse der „Punktspielerfahrenen“ ging es dann richtig zur Sache. Im Punktspiel gemeinsam einen Sieg einfahren, das ist die eine Sache – der 2.Platz in der Tabelle zeigt schon eine Leistungstendenz dieser Spieler. Auch hier zeigten die Kinder, welchen Leistungssprung sie gemacht haben, obwohl auch hier 4 Spieler erst ab September trainieren, jedoch schon an Punktspielen teilnehmen. Spannend aus Trainersicht war, wer den 3. Platz belegen wird. Und hier konnte Charlie Petzold allen zeigen, warum er in Punktspielen bislang eine makellose Bilanz vorweisen kann. Das erwartete Spiel um Platz 1 wurde dann zum gefühlten Höhepunkt des Nachmittages. Im letzten Spiel des Turniers, die volle Aufmerksamkeit der gesamten Halle auf sich gerichtet, zeigten Alex und Nael Tischtennis auf höchstem Niveau. Mit rasanten Ballwechseln, von tosendem Beifall der ganzen Halle begleitet, wechselte die Führung in den Sätzen hin und her. Wer wird diesmal den Sieg unter sich ausmachen? Letztendlich unterlag Alexander Sturm (2. Platz) ganz knapp dem neuen Vereinsmeister Nael Seed, die Leistung beider wurde mit langem Beifall gewürdigt. Nael wird auch den TTV Fürstenberg bei den Landeseinzelmeisterschaften am 11.12.2021 in Dalewitz vertreten.

In der letzten Leistungsklasse stand sich die Jugend im Spiel „Jeder gegen Jeden“ gegenüber und auch hier stand die Frage, wer wird neuer Vereinsmeister? Spiele auf hohem Niveau, die oftmals taktisch klug und mit dem Mut des Tüchtigen geführt wurden, flogen auch in dieser Gruppe die Bälle nur so über die Netze. Für die Trainer doch bei einigen Spielern nicht zu erwartende Ballwechsel ließen auch hier Erstaunen aufkommen. So auch das Ergebnis dieser Leistungsgruppe ließ aufhorchen. Mit Marvin Ojeih sicherte sich ein „Newcomer“ überraschenderweise den 3. Platz und Gerrit Obst konnte den 2. Platz erreichen, ließ er somit seinen „alten“ Tischtennisgefährten hinter sich.
Neuer Vereinsmeister und ungeschlagen in diesem Turnier wurde Marc-Leon Voß, der durch seine sehr guten Leistungen bereits auch in der Männermannschaft eingesetzt werden konnte.

Die Vereinsmeister erhielten jeweils einen Pokal mit Urkunde und die Zweit- und Drittplatzierten durften sich auch über eine Urkunde und einer Silber- bzw. Bronzemedaille freuen. Aber nicht nur die Plätze 1 bis 3 wurden mit einem Schokoladenweihnachtsmann und einem kleinen Geschenk überrascht. Auch alle anderen Kinderaugen glänzten zur Siegerehrung, denn Dank der finanziellen Unterstützung der Firmen „HSE Noack-Schulz GbR“ und „Fahrzeugservice Jakubec“ aus Fürstenberg konnte jedes Kind ein Weihnachtsgeschenk in Form eines Sportbeutels oder eines Base-Caps und aufgedrucktem Vereinsloge voller Stolz in Empfang nehmen. Mit Lebkuchen das Leben versüßt und ausreichend Getränke für die Kinder zur Auswahl wurde zum Abschluss eine frisch vom Rost gereichte Bratwurst verzehrt.

Was kann in der von Corona gezeichneten Zeit schöner sein als strahlende Kinderaugen? 
Die Vereinsmeisterschaft 2021 hat genau dieses hervorgebracht und die Kinder konnten zum Jahresausklang mit den Eltern gemeinsam in der Sporthalle tolle Stunden verbringen. So war es auch ganz normal, dass dann die Kinder ihre Eltern an die Tisch holten und sie gemeinsam diesen herrlichen Sport in kleinen „familieninternen Herausforderungen“ weiter betrieben und das Turnier ausklingen ließen.

Der Vorstand des TTV Fürstenberg/Havel e.V. möchte sich bei allen benannten und nicht benannten Unterstützern sowie bei den Eltern für diese gelungene Vereinsmeisterschaft für die Kinder und Jugendlichen bedanken. 

TTV II vs. Gransee und die nackte Kanone 


Faire und spannende Spiele wünscht man sich traditionell zu Beginn.
Auch wenn man bei einem 8:2 (bzw. 10:4) Sieg nicht zwangsweise davon ausgeht, war Spannung definitiv geboten.
Nach den Doppeln und einen Stand von 1:1 schien jedenfalls noch alles offen zu sein.
Hier unterlagen Fürstenberg II mit Geßler/Wiedemeyer klar mit 0:3 dem 1. Doppel aus Gransee mit Herbig/Tribanek und auf der anderen Seite entschieden die Fürstenberger Schaow/Schulz (aka Richi aka Ragnarr) ihr Doppel klar mit 3:0 gegen Reinsberg/Schulz.

Auch wen Ragnarr und Geßler sich 3:0 gegen Herbig bzw. Tribanek durchsetzen konnten, sprechen Sätze mit 11:9, 13:11 oder sogar 17:15 Bände über die Spannung im Spiel.
Auch Schaow konnte seinen Punkt gegen Schulz mit 3:1 sichern und Wiedemeyer mit einem durch Taktik geprägten 3:2 Sieg gegen Rheinsberg ebenfalls.
Mit diesem Stand von 5:1 konnte Fürstenberg nun frei aufspielen.
Zwar musste sich Geßler in Folge noch in einem knappen 5-Satz-Spiel gegen Herbig geschlagen geben, aber Richi und Schaow konnten souverän mit je 3 Sätzen Punkten und so war der Sieg mit dem Stand 7:2 zum greifen nahe.
Wiedemeyer gegen Schulz. Es sah schlecht aus, als es 0:2 nach Sätzen gegen Fürstenberg stand. Aber dann rappelte sich Wiedemeyer auf, holte den 3. Satz und es Stand 8:7 im 4. Satz. Nun sollte eine unerwartete psychische Probe auf die Spieler zukommen.
Die Halle war ruhig und alle schauten gespannt auf das Spiel. Wiedemeyer konzentriert sich zur Tribüne gewandt zum Aufschlag. Kurz vor dem Anschlag wollte man seinen Augen nicht trauen.
Ein Flitzer! So wie man es nur aus hochrangigen Fußballspielen kennt.
Ein nackter, blasser Mann stand plötzlich auf der Tribüne, wie Gott und Bier ihn schuf. Über seinen geistigen Zustand lassen sich nur Vermutungen anstellen. Nach einer kurzen Pause der allgemeinen Erheiterung konnte Wiedemeyer den Satz noch 11:7 für sich entscheiden. Nachdem der Adam des Abends verschwunden war, konnte sich Wiedemeyer im entscheidenden Satz 7:0 absetzen um dann 11:7 zu gewinnen, das Spiel zu drehen und den Sieg nach Hause zu holen.
Nach den aktuell gültigen Corona-Regeln, wird in dieser Spielklasse jedoch trotzdem ausgespielt.

In den letzten 4 Spielen musste Schaow sich eindeutig Herbig geschlagen geben. Geßler konnte seinen 2. Sieg einfahren und durch das Duell Schulz-Schulz konnte Richi Schulz seinen Abend ungeschlagen beenden und einen persönlichen High-Score in der TTR-Wertung einfahren.
Wiedemeyer verspielte 2 mal seine hohe Führung, was Tribanek kaltschnäuzig ausnutzt und den Gastgeber 3:0 von der Platte schickte.
10:4 lautet das ausgespielte Endergebnis.

Es war nun am Ende ein spannendes und faires Spiel. Dazu war es noch freundschaftlich und durch nackte Tatsachen verziert.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.



TTV Fürstenberg III gelingt die Überraschung


Unsere 3. Mannschaft hatte den zweitplatzierten aus Glienicke zu Gast. Die Tabelle und bisher gespielten Spiele, zeigten einen klaren Spielverlauf auf. In den beiden Doppel teilten die Mannschaften sich die Punkte. Grune und Schlüßler spielten überraschend schwach auf und verloren entsprechend verdient mit 1:3. Audehm und Guth holten nach einem 0:2 Rückstand noch bärenstark den Sieg. Es war das erst Punktspiel dieser Saison für Guth, Grune und Schlüßler. Guth, nach langer Verletzungspause wieder dabei, spielte groß auf und gewann gegen Gremer. Grune konnte gegen F.Fimpler seine Spielidee nicht durchdrücken und verlor klar mit 0:3. Audehm und Schlüßler gewannen ihre ersten Einzel souverän mit jeweils 3:0. Grune hatte gegen den starken Gremer leider kaum Zugriff auf das Spiel und verlor 0:3. Guth und F.Fimpler lieferten sich ein spannendes und ansehnliches Duell, dass Fimpler im 5. Satz für sich entscheiden konnte. Nun stand es 4:4. Dann startete der TTV einen Lauf der so nicht zu erwarten war. Audehm gewann knapp und nervenaufreibend 3:2 gegen Schittkowski, ehe Schlüßler 3:1 gegen Oschmann gewann. Beflügelt vom 3:2 gegen Schittkowski, legte Audehm ein wahnsinns Auftritt gegen Fimpel hin! Ein glattes 3:0 wurde verbucht und damit stand es schon 7:4 für den TTV. Angetrieben von der Führung schlugen die 2 G's, Guth und Grune, jeweils ein hartes 3:0 an der Platte. Nun konnte Schlüßler, mit einem Überraschungssieg über Gremer, den Sack entgültig zu machen. Doch die vielen variantenreichen Aufschläge und souveränen Returns von Gremer, brachten Schlüßler arg ins straucheln. Somit verlor er chancenlos mit 1:3. Also musste der jüngere Guth von den "Guthi-Brothers" nochmal an den Tisch. Er machte den Gästen allerdings keine großen Hoffnungen und schlug Oschmann klar mit 3:0.

Punkte TTV: Guth 3,5 / Grune 1 / Audehm 3,5 / Schlüßler 2

Punkte Glienicke: Fimpler 2,5 / Germer 2 / Schittkowski 0 / Oschmann 0,5



TTV Fürstenberg Schüler mit Herz und Unterstützung zum Sieg


Am Feitag, den 29.10.21, hatte unsere Schülermannschaft zu Hause ihr Punktspiel gegen TTF Bötzow. Da lange keine Punktspiele mehr stattfanden, ist es um so spannender, wie der Gegner sein wird. Unser Heimvorteil nutzten wir, um möglichst viele Spieler einsetzen zu können. Charlie und Elias gaben ihr Debüt und waren ein wenig aufgeregt, da sie die beiden Doppel erstmal nur von der Bank aus betrachten "mussten". Julian und Tima sowie Alex und Nael sollten nun eine Richtung vorgeben. Alex und Nael konnten souverän ihr Doppel gestalten und brachten den ersten Punkt ein. Bei Tima und Julian war noch reichlich Luft nach oben und so stand es 1:1.
Alex musste gleich gegen die generische Nr. 1 antreten und zeigte in zwei Sätzen, was er so drauf hat. Aber leider reichte es diesmal noch nicht zum Sieg. Nael zeigte dann im Spiel gegen die Nr. 2, dass er unbedingt siegen wollte und setzte das auch mit wunderbaren Ballwechseln um. Nun kamen endlich Charlie und Elias zum Zug. Einen besseren Einstand in den Punktspielbetrieb konnten es für beide nicht geben, denn nach anfänglicher Aufregung kamen beide mit ihrem Gegner gut zurecht und zeigten auch eindrucksvoll, was sie im Training so gelernt haben. Und so führten Charlie und Elias die Mannschaft zum 4:2. Nun war wieder Alex gefragt. Kann er seine Leistung abrufen? Das war die Frage. Das Spiel ging gut gegen die Nr. 2 los. Der zweite Satz wurde dann ein kleiner Krimi. Eigentlich den Satz schon fast gewonnen, wehrte sich sein Gegner und schließlich beim 17:15 konnten wir aufatmen. Der 3. Satz dann lief nicht optimal, jedoch Alex besann sich auf seine Stärken und konnte durch herrliche Ballwechsel den Sack zumachen. Damit war ein Unentschieden schon sicher. Nun sollte Nael gegen die Nr. 1 antreten. Was wir dann zu sehen bekamen, war schon sehr respektabel. Die Bälle wurden auf hohem Niveau geschlagen, gezogen und geschmettert, einen Satz konnte Nael sogar gewinnen. Nun lag es an Charlie und Elias, ob es ein Unentschieden oder gar einen Sieg geben wird. Charlie als nächster konnte dann den Sieg nach Hause fahren und Elias zeigte auch noch einmal, was er so drauf hat, auch wenn es nicht ganz zum Sieg reichte.
Es war auch als Trainer schön zu spüren, dass die Eltern beide Daumen drückten und als Unterstützung die Mannschaft mit zum Sieg "pushten". 
Danke und Glückwunsch allen eingesetzten Spielern und auch danke den Eltern für die Unterstützung. 




TTV Fürstenberg gewinnt Oberhavel-Duell gegen TTF Bötzow


Viele Jahre ist das letzte Duell der Ersten gegen das der Ersten aus Bötzow her nach dem freiwilligen Rückzug in die 1. Landesklasse war es zur Freude aller Beteiligten mal wieder so weit.

Nach dem die Doppel 1:1 ausgingen. Kam Röwi gegen Ausnahmespieler Jan Koch erst spät ins Spiel, nach 0:2 Rückstand konnte er zwar den dritten Satz für sich entscheiden, verlor den vierten allerdings knapp.Die nächsten 6 Spiele gingen allerdings klar 3:0 an unsere Jungs.

"Ragnar" Richard Schulz fand gegen den polnischen Neuzugang Pawel Szymanski keine Mittel und musste so sein Spielgewinn gen Walhalla ziehen lassen und auch gegen die Bötzower Nummer zwei Uli Jahn bezahlte er Lehrgeld, dennoch konnte unser Wikinger in einigen Ballwächseln glänzen. Jan Koch holten gegen Hans noch den fünften Punkt für den Gastgeber (3:0) bevor Röwi und Volker mit Siegen Szymanski und Domdey den 9:5 Sieg komplett machten.


Punkte TTV Fbg: Herbach (3,5), Röwer (2,5), Gragoll (2), Schulz (1)

Punkte Bötzow: Koch (2),Jahn(1,5), Domdey(0), Szymanski (1,5)



Die Erste unglücklich im Spitzenspiel gegen den Finow Eberswalde IV


In einem hochklassigen Spitzenspiel verpasste unsere Erste zu knapp zu punkten.

Trotz zwischenzeitlicher 5:2 Führung konnten unsere Barnimer Freunde, die im letzten Jahr zum größten Teil noch in der Verbandsliga unterwegs waren, unseren Jungs noch den Sieg entreißen. Unsere "Gazelle" Volker wandelte wieder einmal sicher von Sieg zu Sieg wie seine Namensgeber in der Savanne zum Wasserloch.Hans, wie immer emsig wie eine Biene erkämpfte sich mit gut gesetzten Stichen gegen Störspieler Schmidt einen Sieg.

Gessi kämpfte wie immer wacker, doch leider trafen seine gefürchteten Vorhandtopspins zu selten in Schwarze, was nach mehreren Monaten Wettkampf und Trainingspause nur normal ist. Röwi konnten sich gegen Spitzenspieler Buchwald einen Sieg erkämpfen. Leider versagten ihm im finalen Spiel gegen Kolling mal wieder die Nerven, so dass nicht einmal das verdiente Unentschieden in Fürstenberg blieb.

Punkte TTV Fbg: Herbach (3,5), Röwer (1,5), Gragoll (1), Geßler (0)

Punkte Finow Eberswalde: Buchwald (1,5),Petereit(2,5), Schmidt (1), Kolling (3)

Pokalauftakt der III.

Unsere 3. Mannschaft wird der Favoritenrolle gerecht! Zum Auftakt in die neue Saison gastierten unsere Männer beim ambitionierten PSV Zehlendorf 2. Im ersten Spiel des Pokals, konnte Grune gleich einen wichtigen Sieg einfahren und den an Nummer 1 gesetzten Mahler mit 3-0 besiegen. Anschließend verlor unser fleißiger Sportsfreund Audehm sein Spiel gegen Rehmer in das er nie so richtig hinein fand mit 0-3. Im darauffolgenden Spiel brachte uns Kienast nach einem souveränen 3-0 Erfolg gegen Haak wieder in Führung. Grune setzte direkt nach und ließ sich auch gegen Remer keinen Satz abnehmen beim 3-0. Spannend wurde es trotzdem nochmal nachdem Mahler Kienast in die Knie zwingen konnte, ebenfalls 3-0. Doch das war es dann auch, denn in den letzten beiden Spielen besiegten Audehm und Kienast ihre Kontrahenten jeweils mit 3-0! Damit kamen unsere Jungs gut gelaunt mit einem 5-2 Auswärtssieg zurück nach Hause! Wir sind gespannt, wer in der nächsten Runde auf uns wartet!

Gelungener Auftakt


Unsere Erste hat einen guten Saisonstart hingelegt. Mit 10 zu 4 konnte der der Hohen Neuendorfer SV nach Hause geschickt werden.

Beide Mannschaften traten etwas ersatzgeschwächt an. Bei uns fehlten Alex und Caro verletzt und bei den Gästen Schulz und Dommerdich.

Überraschend konnten unsere Havelstädter mit beiden neuformierten Doppeln Punkten und so mit einem Polster in die Einzel gehen.

Röwi spielte gegen den Verbandsoberligaerfahrenen Morzinek zu wild und unkontrolliert sein Widersacher machte hingegen so gut wie keine Fehler und siegt klar 3:0. Volker hatte mit Richter weniger Problem und gewann, wie seine weiteren Einzel auch, ohne Probleme 3:0.

Der genese Bienenkönig Hans lieferte sich mit Oetting einen ordentlichen Fight konnte hatte aber im Vierten ein Quäntchen mehr Glück und konnte das Match mit 12:10 abschließen.

Richi musste sich gegen Störspieler Modes ordentlich quälen und hatte letztendlich wenig Chancen gegen den erfahren Noppenspezialisten.

Jener Modes punktete auch klar gegen Hans, der auch dann auch sein drittes Spiel gegen Morzienk abgeben musste.

Mehr war aber für die Gäste dann nicht zu holen. Röwi und Richi gewann Ihre restlichen Einzel und machten den 10:4 Sieg perfekt.

Punkte TTV Fürstenberg: Herbach (3,5), Röwer (2,5), Gragoll (1,5), R.Schulz (2,5)

Punkte HSV 90 II: Morzinek (2), Richter (0), Modes (2), Oetting (0)

 

die 1. zieht zurück 

Nach reiflichen Überlegungen zieht der TTV Fürstenberg zur kommenden Saison seine erste Männermannschaft nach vielen Jahren freiwillig aus der Landesliga in die 1. Landesklasse zurück. „Das jedoch aus keinerlei sportlichen Gründen“ wie David Röwer der sportliche Leiter des TTV und Kapitän der Ersten Mannschaft betont. Immerhin belegten die Havelstädter bei Abbruch (coronabedingt) der letzten Serie nach gut einer halben Saison Platz drei im Tableau der Landesliga Ost. „Neben dem hohen wirtschaftlichen Aufwand sprengen die Auswärtsfahrten mittlerweile den zeitlichen Rahmen, wir sind alle vollbeschäftigt und teilweise junge Familienväter, das können wir unseren Familien einfach nicht mehr verkaufen" führt Röwer weiter aus. 

Hintergrund ist eine Regeländerung des TTVB nach der auch alle verblieben Einzel selbst nach dem Siegpunkt ausgespielt werden müssen. „So müssen wir selbst wenn ein Sieg nicht mehr möglich ist alle restlichen Einzel auspielen, das erhöht die Spielzeit erheblich, beispielsweise müssen wir zwei Mal nach Frankfurt/Oder mit einer reinen Hin- und Rückfahrzeit von fünf Stunden durch die Regeländerung kommen noch mindestens drei wenn nicht sogar vier Spielstunden hinzu. Wir sind also 8-9 Stunden unterwegs. Das lässt sich mit Job und Familie kaum noch vereinbaren“ erklärt der Sportwart und ärgert sich weiter: „dieser Regelung ist einfach nicht gut durchdacht und hat nur zur Folge, dass die Heterogenität der Spielerschaft auf Landes- und Verbandsebene leidet, die wird bald zum größten Teil nur noch aus Studenten, Schülern und Rentner bestehen“ so vermutet er.

Leider ist der nördlichste Tischtennisverein Oberhavels auch in anderen Ebenen von Corona betroffen. Einigen Abmeldungen hat es gegeben, so dass sogar eine der fünf Herrenmannschaften abgemeldet werden musste.